Ein Telematikanbieter der ersten Stunde wird 25

Auch wenn es manche nicht glauben können, der Markt der Telematik für Flottenfahrzeuge in Transport und Logistik lässt das -manchmal ja rüpelhafte- Teenageralter langsam hinter sich. Allerdings ist dieser Markt noch weit davor, in die in den Marketing-Lehrbüchern beschriebene Reifephase einzutreten. Noch immer gilt es, viele Fahrzeuge auszurüsten. Und noch immer ist der Markt anbieterseitig sehr fragmentiert. Umso erfreulicher ist es, wenn einzelne Telematikanbieter seit nunmehr Jahrzehnten stabil den Markt bedienen. Einer dieser nun „Erwachsenen“ ist der in Belgien ansässige Telematikspezialist Transics, der seit einiger Zeit dem WABCO-Konzern angehört und mit 100.000 angeschlossenen Bordcomputern in Europa und im Nahen Osten kürzlich einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum globalen Anbieter erreicht hat. Und wie sich an den folgenden Beispielen zeigt, sind die Systeme von Transics ein Beleg dafür, welchen Nutzen die Telematik für Flottenbetreiber heute bietet.

Transics, a WABCO company, 25years, (c) Transics

Transics, a WABCO company, 25years, (c) Transics

Seit der Markteinführung der ersten Telematiklösungen von Transics vor 25 Jahren hat sich einiges geändert. Während frühere Systeme hauptsächlich für eine optimierte Fahrzeugortung eingesetzt wurden, bieten moderne Flottenmanagement-Lösungen weit mehr. Sie ermöglichen die Vernetzung von Fahrzeugen und Systemen und stellen relevante Daten zur Verfügung, die zu jeder Zeit und von jedem Ort aus abgerufen werden können. „Mit der Einführung unserer Trailer-Management-Lösung TX-TRAILERGUARD in 2014 haben wir den Grundstein für ein vernetztes und digitalisiertes Geschäftsumfeld gelegt“, kommentiert Didier Nulens, Global Sales, Service und Marketing Leader bei Transics. „Zum ersten Mal überhaupt sind Flottenbetreiber nun in der Lage, Echtzeit-Informationen von Lkw, Anhänger, Fahrer und Fracht über einen einzigen Bildschirm in ihrem Backoffice abzurufen. Das hilft ihnen die täglichen Erwartungen an einen optimierten Kraftstoffverbrauch, angemessene Personalkosten, die Einhaltung der vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten und einen umweltbewussten Fahrstil zu erfüllen.“
Betrachtet man den deutschen Telematikmarkt, so lässt sich eine starke Professionalisierung mit einer gestiegenen Nachfrage nach fortschrittlichen Flottenmanagement-Lösungen erkennen. Mark Griffith, Sales Manager DACH bei Transics, erklärt: „In Deutschland steht die Transportbranche vor einigen Herausforderungen wie sinkenden Transportpreisen, einem Mangel an qualifizierten Fahrern sowie der Einhaltung gesetzlicher Regulierungen, beispielsweise den Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten. Heute sind wir in der Lage, Lösungen anzubieten, die alle relevanten Informationen in Echtzeit zur Verfügung stellen und somit wertvolle Erkenntnisse für Transportunternehmen liefern.“

Transics TX-SKY, (c) Transics

Transics TX-SKY, (c) Transics

Die Effizienz solcher Lösungen liegt auf der Hand: Willi Betz, ein internationales Speditions- und Transportunternehmen, stattete in den letzten acht Monaten mehr als 330 Fahrzeuge mit TX-SKY, den Bordcomputern von Transics, aus. Dieter Mundig, Projektleiter bei Willi Betz: „Seit wir unsere Fahrzeuge mit den Lösungen von Transics aufgerüstet und die Analyse der Fahrleistung unserer Fahrer über das Öko-Programm TX-ECO gestartet haben, konnten wir eine Senkung des Kraftstoffverbrauchs von etwa 1 Liter pro Lkw auf 100 km verzeichnen. Im nächsten Schritt planen wir nun Fahrertrainings und erwarten dadurch weitere Kraftstoffeinsparungen von zusätzlichen 0,7 Litern.“ Auch Honold & Hirschle, Experte für Lebensmitteltransporte, hat seine Flotte kürzlich mit Transics‘ Bordcomputern TX-SKY ausgestattet. Daniel Neidig, IT-Projektleiter bei Honold & Hirschle: „Wir waren auf der Suche nach einer Lösung, die einfach auf unsere internen Abläufe abgestimmt werden kann und eine flexible Planung ermöglicht. Seit wir unsere Fahrzeuge im April 2015 mit den Lösungen von Transics ausgestattet haben, konnten wir eine deutliche Produktionssteigerung feststellen, die für uns Einsparungen von ca. 100 Arbeitsstunden pro Jahr bedeutet.“

Transics, Honold und Hirschle, (c) Transics

Transics, Honold und Hirschle, (c) Transics

Für Didier Nulens geht die Reise zu einer vernetzten, digitalisierten Welt weiter: „In den letzten 25 Jahren haben wir eine solide Grundlage für weitere Entwicklungen im Telematikmarkt geschaffen. Telematik wird in Zukunft nicht nur an Bedeutung gewinnen, sie wird Standard sein. Das Potenzial ist riesig – angefangen von moderner Kollisionsvermeidung bis hin zu einer vereinfachten Parkplatzsuche. Durch die stärkere Vernetzung werden Fahrzeuge immer intelligenter und die Infrastruktur sowie die Beschaffenheit des Straßenverkehrs verändern sich – ein weiterer Schritt Richtung autonomes Fahren.“

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