Telematik-ABC (Glossar)

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Hier finden Sie eine Erläuterung von Fachbegriffen rund um das Thema Telematik

Vielen Dank, dass Sie sich in unserem Glossar informieren. Unser Glossar befindet sich ständig im Wachstum; sollten Sie also  einen weiteren Vorschlag mit einer kurzen Beschreibung für einen Begriff haben, so richten Sie sich bitte an: info – at – telematikwissen.de

A – Archivierung:

Sämtliche Daten, die vom Bordrechner bzw. der jeweiligen Telematikeinheit an den Disponenten gesendet werden, sowie sämtliche andere Daten wie z.B. von der Fahrerkarte, werden im Zentralsystem archiviert. Sie dienen der Auswertung sowie der Kontrolle und Optimierung der Prozesse.

B – Bildungstelematik:

Ermöglicht die Absolvierung von Fortbildungen oder Schulungen auch auf größere Entfernungen. Auch das Fernstudium ist eine Form der Bildungstelematik.

C – Chipkarte:

Wird auch Fahrerkarte genannt. Hiermit kann sich jeder einzelne Fahrer identifizieren. Auf dieser Karte werden auch die Lenk-, Arbeits-, Bereitschaft- und Ruhezeiten des Karteninhabers für maximal 28 Tage gespeichert. Somit ist eine optimale Übersicht und Kontrolle über die Fahrer möglich.

D – Datenkommunikation:

Die Telematik ermöglicht die flexible Datenkommunikation zwischen einer mobilen Einheit wie dem Bordrechner, mit einem fest installierten Rechner. Somit kann ein problemloser Datenaustausch zwischen Fahrer und Disponent erfolgen.

E – Elektronisches Fahrtenbuch:

Durch den Einsatz des elektronischen Fahrtenbuchs können nicht nur Zeit und Kosten eingespart, sondern auch wesentlich mehr Daten gespeichert werden. Zudem können die Daten differenzierter und übersichtlicher dargestellt werden.

F – Flottenbetrieb:

Das Haupteinsatzgebiet der Telematik ist der Flottenbetrieb von Speditionen. Die Fahrzeuge können mithilfe eines Telematiksystems einfacher, effektiver und effizienter koordiniert und kontrolliert werden. Zudem werden die betrieblichen Geschäftsprozesse unterstützt.

G – GPS:

Global Positioning System, dient zur Navigation und Positionsbestimmung der einzelnen Fahrzeuge, wobei das GPS nur Signale emfängt und nicht sendet.

H – Humantelematik:

Dient der Ferntherapie und Überbrückung räumlicher Distanzen zwischen Arzt und Patient im Notfall oder in dünn besiedelten Gebieten.

L – Logistik:

Die Logistik befasst sich mit Planung, Steuerung, Bereitstellung und Verbesserung von Prozessen der Güter-, Informations-, Energie-, Geld- und Personenströme entlang der Wertschöpfungskette sowie der Lieferkette. Ein Telematiksystem kann diesen Vorgang durch gezielte Informationen unterstützen.

N – Navigation:

Unter Navigation (lat. navigare – segeln, fahren) versteht man eine Zielführungsfunktion. Heute bietet sie Schnittstellen im Telematiksystem, um z.B. eine Adresse, die das Fahrzeug gemäß übertragenem Transportauftrag anzufahren hat, direkt zur Berechnung der Route zu benutzen, ohne dass der Fahrer die Zieladresse nochmals manuell eingeben müsste.

O – Ortung:

Technische Verfahren zur Standortbestimmung eines Objekts werden als Ortung bezeichnet. Telematiksysteme nutzen diese Möglichkeit auch um z.B. jederzeit abfragen zu können, wo sich die Flottenteilnehmer befinden.