Sammeln und Verteilen bei Emons

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Anwendungsbeispiel
Ladungsverkehr
Flottenbetreiber
Emons Spedition GmbH

Anzahl ausgetesteter Fahrzeuge
1100
Telematik im Einsatz seit...
2012

Zur Verfügung gestellt von: idem telematics GmbH

Anwenderbericht zur Nutzung von Telematik im Speditionsgeschäft

Telematik optimiert das Sammeln und Verteilen

Stückgut abholen, zu einem zentralen Standort bringen und von dort aus wieder verteilen: Das ist die Aufgabe eines Sammelguttransporteurs wie der Emons Spedition GmbH aus Köln. Damit Planung und Ablauf reibungslos funktionieren, setzt Emons auf das Telematiksystem CargoFleet des Ulmer Systemanbieters Funkwerk eurotelematik.

Nahverkehrsfahrzeug auf Auslieferungstour

Nahverkehrsfahrzeug auf Auslieferungstour

Die Emons Spedition GmbH aus Köln ist mit 1100 Fahrzeugen einer der Großen im europaweiten Transport von Stückgut. Nahverkehrsfahrzeuge des Unternehmens holen die Güter tagsüber beim Versender ab und bringen sie zu einem der 44 Emons-Standorte. Dort wird die Ware auf Fernverkehrsfahrzeuge verteilt, die im so genannten Nachtsprung die jeweiligen Zielstandorte ansteuern. Hierfür stehen 250 Linienverkehre zur Verfügung. Am nächsten Morgen wird das Stückgut wiederum auf Nahverkehrsfahrzeuge verteilt und an die Empfänger ausgeliefert. Neben Sammelguttransporten bietet Emons auch Teil- und Komplettladungstransporte an. Zudem offeriert Emons an 19 Lagerstandorten komplexere Logistikdienstleistungen. Dazu zählen die Kommissionierung und Verpackung genauso wie die Montage von Komponenten, die Ersatzteillogistik wie auch die Produktions- und Distributionslogistik.

Die Informationen und Kommunikation zwischen Standorten, Fahrern und Kunden sind im Hinblick auf den reibungslosen Ablauf das A und O bei dem Sammelguttransporteur. Und hier kommt der Systemanbieter Funkwerk eurotelematik aus Ulm ins Spiel.

„Ein stetiges Ärgernis früherer Zeiten war die Kommunikation zwischen Fahrer und Disponent“,urteilt Martin Heinisch, IT-Leiter im Hause Emons.

Handheld (Psion Ikön) mit CargoFleet-Software

Handheld (Psion Ikön) mit CargoFleet-Software

„Notwendige Informationen konnten während der Fahrt oftmals nur lückenhaft und nach mehrmaligem Anlauf telefonisch übermittelt werden.“ Ein Telematiksystem sollte Abhilfe schaffen. „Eine unserer Randbedingungen war, dass sich das Telematiksystem in unser Auftragsverwaltungssystem EuroMistral integriert“, so Heinisch, „darüber hinaus war uns ein kompaktes, robustes Handheld-Gerät als Fahrzeughardware sehr wichtig.“ Emons entschied sich für das CargoFleet System von Funkwerk eurotelematik. „Gemeinsam mit den Funkwerkern haben wir dann verschiedene mögliche Endgeräte untersucht“, erläutert Heinisch. Die Entscheidung fiel auf das Psion Ikön, einem äußerst handlichen und ergonomischem Gerät mit VGA-Touch-Display (3,7 Zoll), das für den professionellen Einsatz in rauen Umgebungen (Schutzklasse IP65) konzipiert ist und neben dem GPRS/EDGE/HSDPA-Modem auch über einen integrierten GPS-Receiver verfügt. Durch die langjährigen Erfahrungen der Funkwerk eurotelematik in der mobilen Datenkommunikation wurde dieses Gerät über eine spezielle Software für den anspruchsvollen Einsatz im Telematikumfeld tauglich gemacht.

Farbcodierung der Auftragsliste

Farbcodierung der Auftragsliste

Auf dem Gerät kommt nun die CargoFleet-Software zum Einsatz, die dem Fahrer die kompletten Daten zu einem Transportauftrag in strukturierter Form zur Verfügung stellt und ihn übersichtlich wie auch schrittweise durch die Tour führt. Die Auftragsrückmeldungen werden unmittelbar in die Zentrale übertragen und angezeigt. Der Disponent sieht durch eine Farbcodierung in seiner Auftragsliste, wie weit sämtliche Transportaufträge in ihrer Bearbeitung fortgeschritten sind.

Ein absolutes Highlight dabei ist, dass sich der Disponent jederzeit die aktuelle Anzeige eines beliebigen Ikön auf seiner Dispositionsoberfläche anzeigen lassen kann. „Damit sieht der Disponent exakt das auf dem Bildschirm, was auch der Fahrer in seiner Anzeige hat. Gemeinsam mit dem Fahrer können so Unklarheiten beseitigt werden“, erläutert Jürgen Beck, Speditionsleiter der Münchener Emons-Niederlassung. Der Disponent kann zudem per Mauszeiger einen Punkt auf dem simulierten Ikön-Display markieren, den der Fahrer wiederum auf seinem Gerät im Fahrzeug sieht. „So kann man dem Fahrer quasi durch die Luft wichtige Hinweise geben“, freut sich Beck.

Dispoarbeitsplatz mit Darstellung der aktuellen Anzeige auf dem Handheld

Dispoarbeitsplatz mit Darstellung der aktuellen Anzeige auf dem Handheld

 

Ein großer Teil der Nahverkehrsfahrzeuge wird von Subunternehmern betrieben. Und auch hier bietet das Telematiksystem einen großen Mehrwert, denn die Fahrzeugstandorte und die gefahrenen Routen werden über einen Funkwerk-Webserver im Internet dargestellt. So sind die Abholprozesse der Subunternehmer lückenlos dokumentiert. Durch die Wahl eines Handheld-Geräts können die Subunternehmer besonders einfach in die Emons- Disposition integriert werden, da die Fahrzeuge nicht gesondert ausgerüstet werden müssen. Die Telematik wird dem Fahrer bei Tourbeginn einfach mitgegeben. Ein weiterer Nutzen: Die Emons-eigenen Fahrzeuge werden mit dem zusätzlichen Funkwerk- Bordrechner FB 4000 ausgerüstet, der die technischen Daten des Fahrzeugs, insbesondere den Kraftstoffverbrauch, erfasst und an die zentrale Fuhrparkleitung übermittelt. Insgesamt bietet die Funkwerk-Telematik dem Kölner Spediteur ein ganzes Bündel an Vorteilen. Und das zahlt sich für Emons aus, wie Martin Heinisch darstellt: „Wir wickeln heute mehr Volumen mit besserer Qualität ab, haben eine höhere Auslastung unserer Fahrzeuge und steigern die Zufriedenheit unserer Kunden, denen nun zeitnahe Informationen zu ihrer Sendung zur Verfügung stehen.“ Weitere Informationen zu Emons auf www.emons.de.